Stillleben
Diese Ölgemälde sind geprägt von der frühen Mutterschaft und einer veränderten Perspektive.
Alltägliche Gegenstände, betrachtet aus einem niedrigen Horizont — dort, wo Aufmerksamkeit, Maßstab und Bedeutung beginnen, sich zu wandeln.
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In den ersten Jahren der Mutterschaft verlagerte sich mein Fokus allmählich nach innen — hin zu dem stillen, intimen Raum des alltäglichen Lebens zu Hause.
Diese Serie entstand aus der Beobachtung gewöhnlicher Haushaltsgegenstände, die in diesem neuen Rhythmus eine zentrale Rolle einnahmen.
Was diese Arbeiten prägt, ist ihre Perspektive.
Die Kompositionen entwickeln sich aus dem Blickwinkel eines krabbelnden Kleinkindes — ein niedriger Horizont, der die Wahrnehmung verändert, genau wie sich der Tagesablauf einer Mutter subtil um die Bedürfnisse ihres Kindes herum neu ordnet.
Aus diesem Blickwinkel wandeln sich Maßstab und Präsenz vertrauter Objekte.
Dinge, die gewöhnlich unbeachtet bleiben, gewinnen an Gewicht, Aufmerksamkeitskraft und stiller Bedeutung.
Die Gemälde arbeiten mit hellen, klaren Farben, die die visuelle Welt der frühen Kindheit widerspiegeln — Spielzeug, Oberflächen und erste sinnliche Eindrücke.
Anstatt Mutterschaft zu illustrieren, reflektieren diese Arbeiten über die Wahrnehmung selbst:
Wie verändern sich Raum und Bedeutung, wenn man sie durch einen anderen Körper sieht?
Was passiert, wenn die Aufmerksamkeit entschleunigt und sich auf das Unmittelbare und Naheliegende ausrichtet?