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Parallele Zyklen

Die Natur ist meine primäre Inspirationsquelle.

In ihren Rhythmen und Verwandlungen erkenne ich Parallelen zu den sich verändernden Phasen des weiblichen Daseins.

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Diese Serie von Mischtechnik-Arbeiten erforscht die Beziehung zwischen dem weiblichen Körper und den lebendigen Strukturen der Natur.

In der heutigen westlichen Gesellschaft ist es zunehmend schwerer geworden, mit jenen Qualitäten verbunden zu bleiben, die traditionell mit der weiblichen Erfahrung assoziiert werden — Intuition, zyklischer Rhythmus, emotionale Tiefe, Instinkt und Harmonie mit der natürlichen Welt.

Wie die Natur selbst sind diese Qualitäten fließend, unregelmäßig und in ständigem Wandel begriffen. Doch die Welt um uns herum drängt nach Kontrolle, Geschwindigkeit, Rationalisierung und technologischer Abstraktion — und entfernt uns so schrittweise von Stille, Ritual und verkörperter Präsenz.

In meiner künstlerischen Praxis suche ich nach Verbindungen statt nach Gegensätzen.

Geist und Materie existieren nicht als getrennte Sphären, sondern als einander ergänzende Aspekte einer gemeinsamen Realität. Die Malerei wird zu einem Raum, in dem sich diese innere und äußere Welt für einen Moment begegnen können — nicht als Theorie, sondern als gelebte Erfahrung.

Die Werke entstehen durch vielschichtigen Aufbau.

Organische Texturen und botanische Elemente tauchen neben den Spuren der weiblichen Gestalt auf. Während sich diese Schichten miteinander verflechten, beginnt die Grenze zwischen Körper und Natur zu verschwimmen.

Diese Gemälde versuchen nicht, Antworten zu liefern.

Stattdessen stellen sie Fragen:

Sind wir noch fähig, uns wieder mit den tieferen Rhythmen unterhalb des modernen Lebens zu verbinden?

Welche Formen von Wissen und Präsenz sind verloren gegangen — und woran können wir uns vielleicht noch erinnern?

Die Arbeiten bleiben offene Räume für Reflexion, Ungewissheit und Rückbesinnung.